Paura – Angst

In einer Gruppenselbsterfahrung zum Thema „Ich von A-Z“ durfte ich mich beim Buchstaben „A“ mit meiner Angst beschäftigen. Die Aufgabe war folgende – Zeichne deine Ängste auf ein Blatt Papier, das ganze rein intuitiv, fühl dich rein und lass deiner Kreativität freien Lauf.
Ich bringe meinen ersten Gedanken aufs Papier und zeichne eine Person mit traurigem Gesichtsausdruck und eine zweite Person mit lächelnden Gesichtsausdruck. Diese Zweite Person wendet der ersten aber den Rücken zu. Sie wendet sich ab und geht lächelnd davon. Dies spiegelt meine meine Verlustangst wieder.
Sie kam schon so oft vor und es geht dabei gar nicht um Verluste durch Todesfälle, sondern durch Menschen die sich bewusst von mir abwenden. Egal ob dies Familie, Freund:innen, Kolleg:innen oder wer auch immer in meinem Leben war. Ich habe große Angst davor, dass sich Menschen bewusst von mir entfernen. Dies bringt auch mein Glaubenssatz „nicht gut genug“ zu sein mit sich. Dieser verstärkt das ganze in einigen Situationen.

Aber an diesem Tag, im Seminar konnte ich genauer hinsehen.

Wie kannst du diese Übung für dich nutzen?

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Furia – Wut

Wut hat einen ziemlich schlechten Ruf. Viele verbinden sie mit Kontrollverlust, Streit oder Dingen, die man später bereut. Aus wissenschaftlicher Sicht ist Wut jedoch erstmal etwas ganz anderes – nämlich eine ganz normale, evolutionär sinnvolle Emotion.

In der Psychologie gilt Wut als eine der sogenannten Basisemotionen. Der Emotionsforscher Paul Ekman hat gezeigt, dass es einige Emotionen gibt, die kulturübergreifend bei allen Menschen auftreten – darunter Freude, Angst, Trauer, Ekel und eben auch Wut. Das bedeutet: Wut ist nichts Erlerntes oder Pathologisches, sondern biologisch in uns angelegt.

Aber warum eigentlich?

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